Lebenslauf.

Mein bisheriges Leben ist geprägt von verschiedenen Kulturen und Sichtweisen, denn ich liebe es, ferne Länder zu bereisen und neue Menschen kennenzulernen. Bei meinen Reisen und Auslandsaufenthalten versuche ich stets herauszufinden, inwieweit sich Perspektiven voneinander unterscheiden und was man daraus lernen kann. „Change the way you look at things and the things you see will change“, ein Zitat von dem amerikanischen Psychologen und Autor Wayne Dyer, ist die perfekte Beschreibung für die Einstellung, die ich dabei verfolge.

Mein Name ist Alexander Maxelon, ich bin 19 Jahre alt und studiere zurzeit Internationale Betriebswirtschaft und Management an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Seit meiner Kindheit bin ich in einem internationalen Umfeld aufgewachsen: Bereits während des Kindergartens und der Grundschule besuchte ich gemeinsam mit meinen Eltern unsere in Australien lebende Verwandtschaft und unternahm Reisen in weitere, zumeist europäische Länder. Diese frühen Erfahrungen haben mich geprägt, doch erst während meines Auslandsjahres in den USA und zuletzt in China wurde ich mir darüber bewusst, was mich wirklich ausmacht und wie ich meine Zukunft sehe.

Der Beginn der Gymnasialzeit – Und meine Entdeckung der Fotografie

Von 2009 bis 2017 besuchte ich das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes. Da ich von Natur aus ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Mensch bin, nahm ich bereits in der Unter- und Mittelstufe an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teil und engagierte mich insbesondere in der späteren Oberstufe in verschiedenen Projekten. Während der 6. Klasse nahm ich an der Fotografie-AG teil, durch die ich meine Kenntnisse in der Fotografie, einer meiner größten Leidenschaften, erweitern konnte. Bei meinem späteren vier-wöchigen Praktikum in einem Kölner Fotofachgeschäft erlernte ich nicht nur weitere fotografische Grundlagen, sondern kam auch erstmalig mit dem Einzelhandel in Berührung. Die AG und das Praktikum legten zudem den Grundstein für eine spätere Fotoausstellung in der Kölner Galerie Smend und 2017 zudem in einer großen chinesischen Buchhandlung.

Mein persönlicher American Dream – Ein Auslandsjahr in den USA

Im Anschluss an die 9. Klasse absolvierte ich mein erstes Auslandsjahr und besuchte währenddessen die Culpeper County High School im US-Bundesstaat Virginia. Ich entschied mich ganz bewusst für den Schritt, ein Jahr im außereuropäischen Ausland zu leben, denn ich wollte eine neue Kultur fernab von zu Hause kennenlernen. Auch die USA wählte ich bewusst, denn abgesehen von dem Vorteil der englischen Sprache ist die USA ein Land, welches wir glauben besonders gut zu kennen und es zumeist doch nicht gänzlich tun. Um das amerikanische Schulsystem besser kennenzulernen, wählte ich nicht nur für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Fächer wie Landwirtschaft, Sport Marketing und Technisches Zeichnen, sondern nahm auch an diversen Zusatzkursen teil. So engagierte ich mich in der Blue Crew, einem Event Management Programm, nahm als Bühnenassistent am Schulmusical Grease teil, spielte während des Frühlings Tennis und probierte während der Wintersaison in Baseball. Ein Schwerpunkt meines Auslandsjahres sollte aber auch das Ehrenamt werden. Unter anderem engagierte ich mich bei einer lokalen Essensausgabe, half in meiner Freizeit auf Sportveranstaltungen und unterstützte eine Blutspendenaktion. Insgesamt arbeitete ich während der zehn Monate mehr als 100 Stunden auf ehrenamtlicher Basis. Durch dieses erste Auslandsjahr lernte ich vor allem, wie unterschiedlich Kulturen sein können und dass Vorurteile häufig nichts weiter als vorschnell getroffene Schlüsse sind. Um dies jedoch nachvollziehen zu können, muss man seine Komfort-Zone verlassen und sich auf ein solches Abenteuer einlassen, denn nur so kann man einen Perspektivwechsel durchführen und schlussendlich als Botschafter zur Völkerverständigung beitragen.

Mentor, Tutor, Interviewer – Mein Engagement bei Partnership International e.V.

Seit der Rückkehr aus den USA engagiere ich mich mit großer Hingabe und Freude bei meiner ehemaligen Schüleraustauschorganisation Partnership International. Mittlerweile bin ich in so gut wie jedem Bereich aktiv, in dem man sich in dem Verein ehrenamtlich engagieren kann. Schwerpunkte sind für mich hierbei die Betreuung ausländischer Gastschüler in Deutschland, die Auswahl von Stipendiaten für das CBYX-Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages sowie die Durchführung von Seminaren, um Schüler auf den ersten Auslandsaufenthalt vorzubereiten.  Zudem bin ich nun bereits seit zwei Jahren für die Koordination der sogenannten PI-Kennenlerntage zuständig, auf denen wir neue Schüler anwerben und für unsere Auslandsprogramme begeistern. Hierbei stehen für mich die Teameinsatzplanung und -einweisung genauso im Vordergrund wie die Konzeption neuer Seminarinhalte und ständige Überarbeitung bestehender. Durch dieses umfangreiche und vielfältige Engagement lerne ich jede Menge junge international-orientierter Menschen kennen, lerne allerlei neuer Fähig- und Fertigkeiten und habe gleichzeitig die Möglichkeit meinen eigenen Austausch ein Stück weit weiterzuleben.

Die gymnasiale Oberstufe – Zwischen Abistress und Engagement

Die positiven Erfahrungen, die ich während meines ehrenamtlichen Engagements in den USA sammeln durfte, bewegten mich auch während meiner zweijährigen gymnasialen Oberstufe in Deutschland dazu, mich neben Partnership International auch innerhalb der Schule ehrenamtlich zu engagieren. Dieses Engagement unterteilte sich in zwei Kernbereiche: Im sozialen Bereich war ich von 2015 bis 2017 am Aufbau des Projektes Buntes Herz beteiligt. Mit diesem engagierte ich mich aktiv in der Flüchtlingshilfe und besuchte einmal pro Woche eine nahegelegene Schule, in der ich jungen Flüchtlingen Deutschunterricht gab und dabei vor allem auch versuchte, die deutsche Kultur ein Stück weit greifbarer werden zu lassen. Der zweite Bereich meines schulinternen Engagements beinhaltete meine Funktion als Jahrgangssprecher sowie als Leiter des Abiturkomitees und Herausgeber des Abitur-Buches. Da Organisation und Planung zwei meiner Steckenpferde sind, waren diese Aufgaben wie für mich gemacht. Bei der Erstellung des Abitur-Buches kam mir mein journalistisches Grundwissen zu Gute, welches ich während diverser Seminare sammeln konnte. Hervorzuheben sind hier vor allem Kurse der Konrad Adenauer Stiftung, der SK Stiftung Jugend und Medien in Köln sowie das JugendMedienEvent der Jungen Presse.

Erste Arbeitserfahrungen bei Peek & Cloppenburg

Da Mode eine große Leidenschaft von mir ist und ich gerne mit Menschen arbeite, habe ich im Oktober 2016 zunächst ein freiwilliges Praktikum im Bereich des Kaufmanns im Einzelhandel im Kölner Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg gemacht. Weil mir dies ausgesprochen gut gefiel, entschied ich mich im Anschluss dazu, als fester Abteilungsunterstützer bei dem Modehaus zu arbeiten. Im Zeitraum von Dezember 2016 bis August 2017 arbeitete ich als Stilberater in der Herren Premium und Herren Hemden Abteilung, erhielt aber zugleich Einblicke in Bereiche wie das Visual Merchandising. Die Arbeit hat mir wahnsinnig viel Freude bereitet, da ich bei der Kundeberatung und Warenpflege kreativ werden konnte, mit Menschen arbeiten konnte und erste Einblicke in verschiedene betriebswirtschaftliche Bereiche erhalten habe. Nicht zuletzt der Zusammenhalt des Teams war das, was mich an dem Unternehmen begeistert hat und den Erfolg unserer Abteilung und des gesamten Hauses ausmachte.

Die Zeit nach dem Abitur – Eine Kombination aus Studium und Freiwilligendienst in China

Durch den ständigen Kontakt mit fremden Ländern und Kulturen war es eigentliche keine Frage, dass ich nach dem Abitur wieder ins Ausland gehen würde. Dennoch habe ich mir lange Gedanken darüber gemacht, was ich genau machen wollte. Aufgrund meines Interesses an der chinesischen Sprache, der Neugierde an einer mir völlig fremden, asiatischen Kultur, und der steigenden wirtschaftlichen Bedeutung, entschied ich mich für China. Die Kombination aus Studium und Freiwilligendienst war für mich die perfekte Mischung. An der Xi’an International Studies University lernte ich täglich vier Stunden Chinesisch. Nach dem Unterricht arbeitete ich in meiner FSJ-Einsatzstelle, dem Goethe-Sprachlernzentrum Xi’an, einem Ableger des Goethe-Instituts Peking. Meine Hauptaufgabe war es, den chinesischen Studenten die deutsche Kultur zu vermitteln. Dies tat ich unter anderem durch die Entwicklung eines dreiteiligen Seminars sowie diverser Präsentationen. Auch habe ich eine der ersten „Deutschen-Ecken“ Xi’ans ins Leben gerufen und der Geschäftsleitung bei organisatorischen Aufgaben unterstützt. Neben diesen Bereichen war ich zusätzlich für das Social Media Marketing des Sprachlernzentrums verantwortlich und veröffentlichte Blogbeiträge über die von mir organisierten Veranstaltungen. Durch diese vielfältige Arbeit habe ich die Möglichkeit gehabt, die deutsche Kultur weiterzutragen und gleichzeitig die chinesische Kultur besser zu verstehen. Gerade in China, einem Land, in dem nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung Englisch spricht, war es dabei unglaublich hilfreich, die Arbeit mit dem Erlernen der Sprache zu verbinden. Rückblickend gesprochen habe ich neben der Sprache Chinesisch aber vor allem festgestellt, dass ich ein Europäer bin und die für uns so grundlegenden Werte nicht selbstverständlich sind. Parallel zu der Arbeit im Goethe-Sprachlernzentrum und des täglichen Chinesisch Lernens, verfolgte ich auch die neben der Mode zwei größten Leidenschaften von mir: den Journalismus und der Fotografie. Als China-Korrespondent schrieb ich Texte für Orange by Handelsblatt, dem Schüler- und Studentenmagazin der Handelsblatt-Verlagsgruppe, sowie für das von der Europäischen Union geförderte Onlinemagazin Youthreporter. Ich begann meinen eigenen MeinChinaAbenteuer Blog aufzubauen, der bis heute über 10.000 Aufrufe erhielt. Auf diesem konnte ich nicht nur Fotografien veröffentlichen, sondern auch über China informieren und hoffentlich das ein oder andere Vorurteil zerschlagen. Die Fotografien, die ich während des Jahres machte, stellte ich zudem für zwei Wochen in einem großen Buchladen aus. Die Eröffnung der Ausstellung wurde damals von einem Kamerateam begleitet, welchem ich für einen lokalen TV-Sender ein Interview über meine Fotografien geben durfte.

Homelike – Ein Praktikum bei einem Startup im PropTech-Bereich

Schon in der Woche nach meiner Rückkehr aus China, begann ich ein Praktikum bei dem Kölner PropTech-Startup Homelike. Homelike ist eine Online-Plattform, auf der Geschäftsreisende und Unternehmen möblierte Business-Apartments buchen können. Das 2015 gegründete Startup hat bereits über 40.000 Wohnungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien gelistet und mittlerweile nahezu 100 Mitarbeiter. Während der drei Monate war ich im Booking Management angestellt und durfte zeitweise die Buchungen aus ganz NRW mit umsatzstarken Städten wie Düsseldorf und Köln betreuen. Einfach ausgedrückt war meine Aufgabe, die Privat- und Geschäftskunden während ihres Buchungsprozesses zu begleiten und schlussendlich für die Anmietung eines Apartments zu überzeugen. Wie damals bei Peek & Cloppenburg wurde ich im Kundenkontakt geschult, dieses Mal jedoch via E-Mail und Telefon. Hierbei erlernte ich nicht nur diverse Sales- und Closing-Strategien, sondern erlebte darüber hinaus die Unterschiede zwischen einem großen Konzern und einem jungen, dynamischen Startup.

Mein Studium an der WHU – Otto Beisheim School of Management

Seit September 2018 bin ich nun als Student an der WHU – Otto Beisheim School of Management eingeschrieben. Durch meinen dreijährigen Bachelor of Science Studiengang der Internationalen Betriebswirtschaft und Management habe ich die Möglichkeit, ein fundiertes Grundlagenwissen im Business-Bereich aufzubauen und mich währenddessen auch weiterhin mit fremden Kulturen zu beschäftigen. Neben dem Vollzeitstudium lerne ich nicht nur weiterhin Chinesisch, sondern arbeite auch als studentischer Mitarbeiter für das Public Relations Office der Universität, für welches ich Artikel über Campus-Events und studentisch-relevante Themen verfasse. Darüber hinaus engagiere ich mich seit Beginn des Studiums in der pro-bono Beratung Saidia. In einem Langzeitprojekt betreue ich dabei die Stiftung Filippas Engel, für die ich das Marketing übernehme und verschiedene operative Prozesse anpasse. Während des ersten und zweiten Semesters war ich zudem Stipendiat von be.boosted, einem Verein der Leadership bei Bachelor-, Masterstudenten und Doktoranten fördert. Nach mehreren Monaten wöchentlicher Trainings, nahmen wir als Delegation zum Abschluss an LIMUN, der renommiertesten Model United Nation Konferenz Europas, teil und erhielten als Auszeichnung für unsere Teamleistung den Diplomacy Award „Best Large Delegation“.

Der langfristige Blick – So stelle ich mir meine Zukunft vor

Auch wenn die WHU für Entrepreneurship bekannt ist und hier Unternehmen wie Rocket Internet und Zalando gegründet wurden, muss ich nicht notwendigerweise mein eigenes Unternehmen gründen (schließe dies jedoch auch nicht aus). Reizen tut mich momentan vor allem eine Karriere in einer großen Unternehmensberatung. Ohne bisher ein Praktikum in diesem Bereich gemacht zu haben, glaube ich, dass das Consulting für mich die perfekte Kombination aus Internationalität, spannenden und abwechslungsreichen Projekten, Kundenkontakt und lösungsorientiertem Arbeiten darstellt. Da ich schon jetzt die Welt als mein Zuhause bezeichne und auch später nicht an Ländergrenzen gebunden sein möchte, kann ich mir nicht nur sehr gut vorstellen in einem multinationalen Konzern zu arbeiten, sondern in Zukunft auch komplett im Ausland zu leben. Dies soll aber keineswegs wie ein Traum klingen, sondern ist vielmehr mein Plan.

LEBENSLAUF

AUSBILDUNG

09/2018 bis heute

WHU – Otto Beisheim School of Management – Vallendar, DEU

Studiengang: Internationale BWL/Management (B.Sc.)

Teilnahme beim Managment Abroad Kurs Indien (Mai 2019)

09/2017 bis 05/2018

Xi’an International Studies University (XISU) – Xi’an, China

Studiengang: Chinesisch als Fremdsprache

08/2014 bis 06/2015

Culpeper County High School (CCHS) – Virginia, USA

10. Schuljahr als Auslandsjahr

08/2009 bis 07/2017

Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes – Köln, DEU

Abschluss: Abitur (Note: 1,1)

BERUFLICHE ERFAHRUNG

01/2019 bis heute

WHU – Otto Beisheim School of Management – Vallendar, DEU

Studentischer Mitarbeiter in der Abteilung Public Relations

Themenrecherche und Verfassen von Artikeln sowie die Durchführung von Interviews auf Campus-Events

09/2017 bis 05/2018

Goethe-Sprachlernzentrum an der Fremdsprachenuniversität Xi’an (Kooperationspartner des Goethe-Instituts) – Xi’an, China

Freiwilliger im Rahmen des IJFD

Organisation von interkulturellen Veranstaltungen, Entwurf und Erstellung von Werbeanzeigen und Werbeartikeln, Durchführung von Präsentationen und Schulungen, eigenverantwortliche Aktualisierung des Social Media Auftritts, Assistenz der Geschäftsleitung

12/2016 bis 08/2017

Peek & Cloppenburg KG – Köln, DEU

Abteilungsunterstützer in der Abteilung Herren Hemden

Fachgerechte Kundenberatung, Akquise neuer Kundenkartenempfänger, Visuelles Merchandising, Kundenbestellungen & Reservierungen

06/2018 bis 08/2018

Homelike Internet GmbH – Köln, DEU

Praktikant in der Abteilung Booking Management

Steigerung der Absatz- und Umsatzzahlen durch Kundenakquise, Betreuung bestehender Privat- und Geschäftskunden, telefonischer Kundensupport beim Buchungsprozess

EXTRACURRICULARE AKTIVITÄTEN

10/2018 bis heute

Saidia Consulting e.V. (Studentische Pro-Bono Beratung der WHU)

Beratung des Vorstands der Filippas Engel Stiftung sowie die Erstellung von Marketinginhalten für Instagram und Facebook

07/2015 bis heute

Partnership International e.V. (Schüleraustauschorganisation)

Koordination der PI-Kennenlerntage, Tutor auf Vor- und Nachbereitungsseminaren, Gastfamilien und E-Mail-Betreuer, Stipendienauswahlinterviews und Beratungsgespräche

KENNTNISSE & INTERESSEN

Sprachkenntnisse

Deutsch (Muttersprache), Englisch (C1), Chinesisch (B2), Spanisch (Grundkenntnisse)

EDV-Kenntnisse

Microsoft Office (sehr gut), WordPress (sehr gut), Salesforce (gut)

Interessen

Tennis, Mode, Reisen, Fotografie, Journalismus (Artikel für Orange by Handelsblatt)

#GetInTouch!

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